Scheitern, Verlieren und Fehler machen

Sollten Kinder gute Verlierer sein?

Wir leben in einer Gesellschaft in der scheitern und verlieren meist einer Katastrophe gleicht, ähnlich wie Fehler machen, die dem Scheitern häufig vorausgehen. Eigentlich wollen die meisten von uns aber eine Kultur in der wir aus unseren Fehlern lernen und scheitern zum Leben dazu gehört. Wir wollen doch, dass sich scheitern nicht wie verlieren anfühlt, sondern viel mehr so, als hätten wir dadurch etwas fürs Leben gelernt. Also haben wir unterm Strich etwas gewonnen, eine Erfahrung. Damit Kinder keine Angst vorm Fehlern machen, Verlieren und Scheitern haben, müsste man in der Schule ansetzten. Wenn in der Schule die Klassenarbeit mit einem Rotstift korrigiert und die Fehler dick markiert darunter stehen, sollten wir unseren Kindern erklären, dass es völlig in Ordnung ist Fehler zu machen. 

Dass es wichtig ist sich nach jeder Klassenarbeit und nach jedem Test die Fehler ansehen, um daraus zu lernen. Und, dass diese Fehler grundsätzlich nichts mit ihnen persönlich, ihren Fähigkeiten, oder Stärken zu tun haben, sondern lediglich aufzeigen, was sie im Leben noch lernen können.

Wir lernen unser ganzes Leben dazu. Und nur wer keine Angst vorm Scheitern hat, traut sich später Großes zu wagen. Gute Verlierer sind also eigentlich die wahren Gewinner, aber die sind rar, kein Wunder… , das sollten wir ändern!